Ascii-Art-Tools für Alle
Es gibt verschiedene kostenlose Möglichkeiten normale Bilder als reinen Text darzustellen. Die Ergebnisse fallen sehr unterschiedlich aus, deshalb stelle ich hier verschiedene Tools und Möglichkeiten vor Bilder in Ascii oder HTML-Code umzuwandeln.
Wer sich unter ASCII-Art nichts darunter vorstellen kann – hier ein Bild von meiner Freundin – wer den Namen erraten kann kriegt 100 Punkte
Selbstgemachte Ascii-Codes
Die genaueste aber auch umständlichste Möglichkeit ist es das ganze per Photoshop, Gimp oder ähnlichen Programmen zu erstellen. Hier sei beispielsweise das Tutorial im Pixelgalerieblog für Photoshop genannt.
Für Gimp gibt es verschiedene Skripte – man kann aber auch einfach das Bild öffnen und als Ascii-Art speichern.

Bilder als Ascii speichern unter Gimp
Vorraussetzung ist hier aber das Vorhandensein der aalib des AA-Projekts. Diese Library ist übrigens sehr vielseitig nutzbar, z.B. können mit ihr sogar Videos in Ascii schauen, beispielsweise mit dem Mplayer. Auch für eigene Programmierversuche ist sie gut geeignet.
Online-Tools
Wer es lieber schneller haben will kann Online-Dienste wie Text-Image.com, Textorizer 2, AsciiArtist oder Ascii2Go nutzen. In puncto Funktionsumfang sind alle mehr oder minder gleichwertig. Hier empfiehlt sich, die verschiedenen Services einfach mal auszutesten.
Weitere Ascii-Angebote
- Für Photo Booth und iChat kann man ein Effektpaket herunterladen, das Ascii-Code-Effekte beinhaltet.
- WordPress-Themes gibt es hier, hier und hier – habe sie aber nicht getestet
- Toogle ist eine Textversion von Googles Bildersuche
- Im Wiki auf Ubuntuusers.de gibt es eine gute Zusammenfassung von Tools für Linux
Ähnliche Artikel in anderen Blogs
[1] gimp.nedso.org über ein Effektpaket für iChat und Photo Booth.
[2] Webstyle-Blogeintrag über Textorizer 2
[3] PHPBlogger.net über Ascii-Wordpress-Themes
Windows mit VirtualBox unter Ubuntu
Nach einiger Zeit in der ich arbeitsbedingt Windows Vista parallel zu Ubuntu auf meinen Laptop installiert habe, bin ich nun (wieder) bei einer Virtualisierungslösung gelandet.
Besonders interessant war der Seamless-Modus von Virtualbox. Hier ist das Betriebssystem nicht auf ein Fenster beschränkt, sondern alle Programme verhalten sich fast genauso wie native Programme auf der Ubuntu-Oberfläche. Selbst Copy and Paste funktioniert nach meinen Test anstandslos. Der Datenaustausch lässt sich über Netzwerkfreigaben regeln.
Sehr überrascht war ich ausserdem über die Geschwindigkeit. Zugeteilt habe ich rund 1 GB Ramspeicher und die Programme reagieren sehr direkt auf meine Eingaben.
Für Ubuntu gibt es fertige Deb-Pakete zur Installation. Das macht die Einrichtung sehr komfortabel. Jedoch musste ich meinen Account manuell zur Gruppe vboxusershinzufügen.
Erreichbar ist diese Einstellungsmöglichkeit über
System -> Administration -> Users and Groups
Kleiner Tipp: In Verbindung mit Alltray ist das ganze sehr komfortabel zu nutzen.
Alltray unter Ubuntu
Alltray ist ein sehr komfortables Tool für Linux, mit dem man Fenster, die man nicht ständig braucht oder unnötig Platz wegnehmen in die Notification-Area verbannen kann.
Installiert wird das Programm per
sudo aptititude install alltray
Anschliessend findet man es unter
Applications -> Accessoirs -> Alltray
Hat man einmal das Tool gestartet verwandelt sich der Cursor in ein Kreuz. Nun wählt man nur noch das Fenster aus was in der Notification-Area landen soll und fertig ist ![]()
Das Ganze wirkt auf mich relativ ausgreift und funktioniert ausgesprochen gut bisher.
[1] Alltray Homepage
HP 22 Zoll TFT w2207 unter Ubuntu Hardy mit Intel X3100
Vor 2 Tagen ist mein neuer Monitor eingetroffen – und ich bin durchaus begeistert.
Das liegt zum Einen daran, dass die 14 Zoll meines Notebooks nun nicht wirklich gross sind und zum Anderen ist die Qualität des Monitors doch sehr überraschend gut ![]()
Erstanden habe ich den HP w2207 für 179 Euro bei Ebay(gebraucht), der Zustand war aber wie neu und der Kauf hat sich durchaus gelohnt (ca.260 Euro Neupreis)
Erster Eindruck
Der Monitor an sich hat genau die richtige Grösse für meine Bedürfnisse, das “Glossy”-Display ist für mich akzeptabel, da ich den Monitor höchstwarscheinlich nur in geschlossenen Räumen nutzen werde
Ausserdem ist das Display nicht so spiegelnd wie ich erwartet habe, fällt also praktisch im normalen Gebrauch nicht negativ auf. Gleichzeitig wirken die Farben um einiges strahlender als bei meinem matten Display.
Beim Antesten von Spielen zeigte sich ausserdem, dass die Auflösung sehr schön runterskaliert wird, das Bild also kaum verschwimmt, wenn man eine niedrigere Auflösung wählt.
Nutzung
Da ich nur mein HP 6510b Notebook habe und keinen weiteren Rechner, dient der Monitor als Displayvergrösserung, da das Arbeiten bei 14″ mit der Zeit doch schwer fällt und der Übersicht nicht gerade dienlich ist.
Allgemeines Szenario ist, dass ich mit dem Notebook von der UNI komme, den Monitor an den VGA-Ausgang anschliesse und das Bild direkt auf den Bildschirm geworfen wird, wobei das Display des 6510b zugeklappt wird.
Unter Ubuntu Hardy muss man das noch manuell einstellen – mehr dazu unter Konfiguration. ![]()
Der Monitor hat noch ein interessantes Feature: die Pivot-Funktion. Das heisst: Man kann den Monitor drehen, um so den Formfaktor von 1680×1050 in 1050×1680 ändern zu können. Sehr praktisch für das Bearbeiten von Texten ,Bildbearbeitung und beim Coden.
Wie intensiv ich das letztendlich nutzen werde, kann ich natürlich jetzt noch nicht sagen.
Konfiguration
Bei der ersten Einrichtung des Monitors gab es einen kleinen Haken:
Zwar liess sich der Monitor über System -> Preferences -> Screen Resolution problemlos ansprechen, aber die Breitbild-Auflösung von 1600×1050 konnte nicht angewählt werden. Nach einem kurzen Blick auf ubuntuusers.de liess sich schnell eine Lösung finden, und die geht so:
per aptitude das Paket 915resolution installieren:
sudo aptitude install 915resolution
Dann mit
sudo 915resolution -l
alle möglichen Modi auflisten lassen, und sich die Kennung einer nicht benötigten Auflösung merken (z.B. 5a) und diese mittels
sudo 915resolution 5a 1600 1050
überschreiben. Danach einfach den XServer neustarten(oder auch den Rechner – wie man will) steht die neue Auflösung in den Einstellungen zur Verfügung.
Wie in “Nutzung” angesprochen soll das Display direkt beim Einstöpseln in der richtigen Auflösung angesprochen werden. Ich werde dazu in den nächsten Tagen, 2 kleine Skripte bauen, die xrandr nutzen und folgendes realisieren sollen:
1)Per Klick wird das Notebook-Display deaktiviert und die Ausgabe erfolgt allein auf dem Monitor in der bestmöglichen Auflösung
2)Der Switch zwischen den Formfaktoren, wenn ich das Pivot-Feature nutzen möchte.![]()
das wars (erstmal)
Nachtrag
Irrtümlich behauptete ich, dass das Plug and Play bezüglich der optimalen Auflösung nicht funktioniere – damit lag ich wohl falsch. Unter Ubuntu Hardy wird genau das von mir gewünschte Verhalten an den Tag gelegt. So kann ich den Monitor anschliessen und das Bild wird in der richtigen Auflösung angezeigt. Gleichzeitig wird der andere Notebook-Bildschirm deaktiviert wenn ich ihn zuklappe
[1] Ausführlicher Test des HP W2207
[2] Anleitung für Breitbild mit Intel-Grafikkarten unter Ubuntu
Logitech MX518 Maus unter Ubuntu (Gutsy)
Ich habe nun schon einige Zeit die Logitech MX518 Maus. Jedoch lassen sich nicht alle Tasten out of the box nutzen. Abhilfe ist aber schnell geschaffen.
Man öffnet die xorg.conf mit
sudo gedit /etc/X11/xorg.conf
und fügt (bzw. ändert) diesen Teil ein:
Section “InputDevice”
Identifier “Configured Mouse”
Driver “mouse”
Option “CorePointer”
Option “Device” “/dev/input/mice”
Option “Protocol” “ExplorerPS/2″
Option “Resolution” “800″ #optional
Option “Buttons” “10″
Option “ZAxisMapping” “4 5″
Option “ButtonMapping” “1 2 3 6 7″
EndSection
Nun kann man im Firefox bequem mit den Pfeiltasten vor- und zurückspringen in der History oder mit + und – die Empfindlichkeit ändern.
Update
Unter Ubuntu Hardy verrichtet die Maus ohne diese Einstellungen out of the box ihre Arbeit so wie sie soll.
Auto-Vervollständigung (Bash-Completion) unter Ubuntu
Nach meinem letzten Upgrade habe ich mich gewundert, warum das auto-vervollständigen nicht mehr funktioniert richtig funktioniert hat. So wurden keine sudo-Befehle mehr automatisch per Tab ergänzt.
Über das Paket bash-completion ging es dann doch wieder.
Einfach
sudo apt-get install bash-completition
im Terminal eingeben und es sollte wieder funktionieren (falls es das nicht vorher schon tat
Tilda – komfortables Terminal für Linux
Auf der Suche nach einer Alternative zu Yakuake (KDE) bin ich auf Tilda gestossen. Es kommt nicht ganz an Yakuake heran, wer aber auf die über 100 MB Abhängigkeiten (kdelibs etc.) verzichten will ist es durchaus annehmbar.
Es lässt insgesamt viele Anpassungsmöglichkeiten zu und macht das durchklicken durch die Menüs um bis zur Terminal-Applikation zu gelangen überflüssig. Mit einer selbst festlegbaren Tastenkombination rollt sich das Terminal aus und macht sich sonst nicht weiter bemerkbar.
Unter Ubuntu lässt es sich per
sudo apt-get install tilda
installieren
Also einfach mal ausprobieren und viel Spass damit
HP Compaq 6510b unter Linux (Ubuntu Edgy)
So ich habe mir ein neues Notebook geleistet. Es ist wie das HP Compaq 6510b. Und ich bin durchaus zufrieden. Folgende Specs hat das NB:
Chipsatz Intel 965GM
Festplatte 120 GB
Display 14 Zoll WXGA TFT (matt), 1.280 x 800 (16:10) Widescreen
Grafik Intel Graphics Media Accelerator X3100
Sound High Definition Audio support w/24-bit DAC
Netzwerk 10/100/1000 MBit/s Ethernet GigaBit LAN
WLAN 54 MBit/s Intel Wiress LAN 802.11a/b/g
Abmessungen 331 x 34 x 243 mm
Gewicht 2,4 kg
Bluetooth 2.0,Card Reader, Fingerprintreader
Wirklich Verwendung für das vorinstallierte XP hatte ich nicht, also runter damit und Ubuntu rauf. Hier eine Zusammenfassung:
Intel X3100
Funktioniert unter Gutsy sofort inklusive 3D-Beschleunigung.(Der Treiber ist unter dem Restricted-Driver-Manager gelistet)
3D Effekte
Die 3D Effekte lassen sich recht schnell überreden zu laufen. Da aber der X3100-Intel-Treiber bei Compiz noch blacklisted ist, muss man die Prüfung auszetzen.
Das tut man indem man die datei
/etc/xdg/compiz/compiz-manager
öffnet und
SKIP_CHECKS=yes
am Ende einfügt.
Danach lassen sich die Effekte einfach über
System -> Preferences -> Appearance
aktivieren
Update: Bitte darauf achten, dass der Treiber nicht umsonst blacklistet ist. Die Videowiedergabe funktioniert nicht mit aktiviertem Compiz.
WLAN
Läuft!
Modem
Keine Ahnung…
Bluetooth
Scheint zu funktionieren, habe ich aber nicht getestet.
Sound
Funktioniert uneingeschränkt.
Touchpad
Funktioniert, inklusive Scrollen.
Touch-Sensoren und Funktionstasten
Funktionieren. Einzig die Soundsensoren sind etwas friemelig – mal schaun, ob man da etwas verbessern kann.
Fingerprint-Sensor
Keine Ahnung ob der funktioniert. Habe nicht wirklich eine Verwendung dafür.
Lüfter
In einigen Forenthreads wurden über Probleme mit dem Lüfter berichtet. Das kann ich so nicht bestätigen. Wobei ich auch direkt nach der Installation von Ubuntu
einige Einstellungen am Power-Management vorgenommen habe. Sehr hilfreiche Einstellungsmöglichkeiten findet man auf ubuntuusers.de – Stichwort Optimierung . Die Temperaturen liegen alle im grünen Bereich, wobei ich eine feste Taktung von 800Mhz eingestellt habe.
Mehr ist nicht nötig, weil alles flüssig und ohne Probleme läuft.
Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit beläuft sich auf über 4 Stunden – durchaus angenehm. Zumal ich plane mir einen Reiseakku zuzulegen, welcher die Laufzeit um einiges verlängern wird
Lid Close Bug
Der Lid-Close-Bug besteht darin, dass jedes 4-5 mal, wenn man das Notebook zuklappt es einen System-Freeze unter Ubuntu gibt. Nach einigen Recherchen hat folgendes ausgeholfen:
Die
/etc/rc.local
mit Superuser-Rechten öffen:
sudo gedit /etc/rc.local
und diesen Code einfügen:
for DOS in /proc/acpi/video/*/DOS
do
echo 1 > ${DOS}
done
Der Fehler scheint im Generic-Kernel von Gutsy Gibborn zu liegen. (Edit: In Ubuntu 8.10 ist der Fehler gefixt)
Brennen
Funktioniert unter Ubuntu ohne zusätzliche Verbiegungen – Rohling rein – aus Popup auswählen was man machen möchte und die CD wird erstellt.
Cardreader
Konnte ich leider nicht testen.
VGA-Ausgang
Habe ich kurz angetestet – Funktioniert auch.Beim Anschluss wird eine Kopie des Laptopbildschirms auf dem 2. Monitor ausgegeben. Welche Einstellungsmöglichkeiten man hat,
kann ich nicht sagen.
Fazit
Bis auf den ärgerlichen Bug kann ich das Notebook in Kombination mit Linux (spezielle Ubuntu) weiterempfehlen.
Probleme mit Canon EOS 400D und Gphoto2 unter Linux
Als ich gestern meine Bilder vom Strandspaziergang hochladen wollte, zickte Linux Mint irgendwie rum.
Nachdem ich meine Kamera angeschlossen hatte, kam wie gewohnt die Frage, ob ich die Bilder importieren möchte oder nicht. Nach Bestätigung geschah aber …. nichts. Also mal schnell etwas recherchiert. 2 Probleme gab es:
1. Gthumb war nicht installiert. Das führt dazu, dass nachdem import nichts passiert. Ob dies dazu geführt hat, dass der Import nicht funktioniert hat kann ich nicht sagen, aber ich vermute es stark. also schnell das Programm über die Konsole mit
sudo aptitude install gthumb2
installiert.
2. Hmm gut der Importdialog erschien nun schonmal aber mit folgender Fehlermeldung:
An error occured with the IO-Library (»Couldn’t use USB-Device«): Unable to use interface 0 (Operation not permitted). Please ensure that no other program or kernelmodule (e.g. sdc2xx, stv680, spca50x) is using the Device and that you have read-and-write-rights.
Aber auch das Problem ließ sich nach kurzem googlen lösen. Man muss öffnet die Datei
/etc/udev/rules.d/45-libgphoto2.rules
mit Rootrechten:
sudo gedit /etc/udev/rules.d/45-libgphoto2.rules
Dort muss man die dritte Zeile:
BUS!=”usb*”, GOTO=”libgphoto2_rules_end”
durch
SUBSYSTEM!=”usb_device”, GOTO=”libgphoto2_rules_end”
ersetzen.
Danach lief alles wie geschmiert. Alternativ zum Importdialog (der das erste Problem wegfallen lässt) kann man auch das Tool Gtkam nutzen.
[1] Bug in gphoto
[2] Gtkam
[3] Gthumb

