Wacken-Karten bei Ebay nach dem Sold Out

Es muss schon einige verzweifelte Leute geben, die sich die Tage so bei Ebay herumtreiben um an Karten für das in 20 Tagen stattfindende Wacken Open Air ranzukommen. Nach dem Ausverkauf vor 3 Tagen steigen die Gebote für die Karten immer weiter. 

Das höchste Gebot was ich erspäht habe waren 355 Euro für eine(!!!) Karte. Das sind 250 Euro Gewinn pro Karte. Man muss aber auch ganz klar sagen, dass der Weiterverkauf der Karten nicht erlaubt ist. Sicher wird es geduldet, da vorallendingen Leute, die verhindert sind, ihre Karten so loswerden können.

Aber auf der anderen Seite sehen das viele auch als Geldmaschinerie. Wirklich vorwerfen kann man ihnen das nicht, schliesslich legen die Bieter den Preis fest und nicht sie. Ich bin mal gespannt was sich die nächsten 2 Wochen bei Ebay noch so tun wird ;-)

Ach ja ich verkaufe meine Karte für 500 Euro – dafür bin ich bereit auch mal aufs W:O:A zu verzichten :-D

[1] Ebay.de
[2] Karten für das Wacken Open Air 2007 bei Ebay

lxDoom für Ubuntu / Linux

lxDoom ist eine Engine, mit der man alte Klassiker wie Doom I und II, Hexen, Heretic usw.. unter Linux zum laufen bekommt. 
Die Installation unter Ubuntu gestaltet sich ganz einfach: per

sudo aptitude install lxdoom

Danach ist das kostenlose Spiel über das Gnome-Menü startbar (Spiele -> lxDoom). 
Um aber auch in den Genuss der Original-Doom-Reihe zu kommen braucht ihr die *.WAD-Dateien des Spiels. Leider sind diese nicht frei erhältlich. aber es gibt auch tolle
kostenlose iwads (siehe weiterführende Links).

Zum Starten der iwads müsst ihr einfach nur

lxdoom -iwad dateiname.wad

in der Konsole eingeben.

[1] Homepage des lxDoom-Projekts
[2] ZDoom
[3] Risen3D
[4] BrDoom (Windows)

Jamendo – Die freie Musikplattform

Vorgestern bin ich bei Rhythmbox auf ein Plugin namens “jamendo” gestossen… Als ich es erschien eine Playlist mit über 28.000 songs. Nach kurzem Reinhören stellte ich fest, dass wirklich feine Stücke dabei sind. 

Also gut dachte ich mir – informierst du dich mal. Bei Wikipedia gabs natürlich einiges darüber herauszufinden:

Musiker stellen ihre Songs unter Creative Commons Lizenz auf dieser Plattform zur Verfügung. Das heisst ihr könnt vollig legal und kostenlos auf die angebotene Musik zugreifen. Gefällt euch ein Song, könnt ihr natürlich die Künstler finanziell untersützen.

Wie ich finde ein wirklich interessantes Konzept – das Geld fliesst den Personen zu, die es auch verdient haben und hilft vielen jungen Musikern Bekanntheit zu erlangen – also reinschauen ist angesagt ;-)

[1] Offizielle Homepage von Jamendo

Last.fm – eine Musik-Community

Von Last.fm habe ich schon desöfteren etwas gehört und so habe ich vor 2 Tagen mal reingeschnuppert. Und ich war wirklich überrascht! Das Prinzip was hinter last.fm steckt ist folgendes:

Ihr hört über euren PC Musik. Diese Song-Informationen werden an den Last.fm-Server übermittelt und ausgewertet. Dadurch entsteht mit der Zeit eine sehr ausgiebige Liste, die sehr gut euren Musikgeschmack widerspiegelt. Anhand von Charts und Playlisten werden diese Vorlieben übersichtlich dargestellt. Aber darüber hinaus bietet last.fm viele weitere Möglichkeiten (die ich in den 2 Tagen bisher auch noch nicht genau überschaue ;-) ). 

Beispielsweise werden euch Nachbarn gezeigt, die einen ähnlichen Geschmack haben wie ihr. Oder Veranstaltungen werden vorgeschlagen, die in euer Umgebung stattfinden. Man kann auch – wie ihr rechts seht – die gerade gespielten Songs anzeigen lassen. Ein nettes Gimmick für jede Homepage. An dieser Stelle sei auch mal auf meine Seite bei last.fm verwiesen. Dort könnt ihr euch von vielen anderen Features überzeugen. 

Das interessanteste Feature, wie ich finde, ist das auf euren Geschmack abgestimmte Radiosender. Dort hört ihr Musik, die euch mit Garantie gefallen wird. ;-) Natürlich hört sich das alles sehr euphorisch an, aber natürlich werde ich negative Eindrücke auch kund tun wenn ich mich etwas mehr mit der Materie auskenne. Bis dahin wird es wohl noch ein Weilchen dauern. 

Der Einstieg ist am Anfang nicht unbedingt leicht gestaltet – man wird von den vielen Features erschlagen und die Einrichtung ist auch nicht unbedingt leicht. Deshalb hier mal die ersten Schritte zusammengefasst:

1. Ihr registriert euch auf der last.fm-Homepage.

2. Danach ladet ihr euch aus einer Auswahl an Musik-Player-Plugins das entsprechende herunter. Vorraussetzung ist hier natürlich, dass ihr einen Player verwendet der mit last.fm funktioniert. Einige Player bei denen es funktioniert sind: Winamp, Windows Media Player, iTunes, Rhythmbox (der von mir verwendete Player, der das Plugin bereits integriert hat).

3. Dann braucht ihr noch den last.fm-Player, mit dem ihr die das last.fm-Radio anhören könnt. Der Download wird euch in der Regel gleich auf der Hauptseite vorgeschlagen, wenn ihr diesen noch nicht installiert habt.

[1] Last.fm Homepage
[2] Last.fm Plugin-Downloads
[3] Mein Profil bei Last.fm

Das solls erstmal gewesen sein. Viel Spass beim Ausprobieren ;-)

Wacom Graphire 4 Grafiktablett und Gimp unter Ubuntu

Die Einrichtung des Wacom Graphire Grafiktabletts geht relativ schnell von der Hand. Hier erkläre ich sie euch in 5 Schritten. ;-)

1. Als erstes installiert ihr die wacom-tools aus den Ubuntu-Repositories:

sudo apt-get install wacom-tools

2. Ihr öffnet die Xorg.conf, dazu die Konsole öffnen und

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf

eingeben.

3. Die InputDevice Sections mit den Identifiern “stylus”“eraser” und “cursor” suchen (Bei mir ab Zeile 73) und durch diese ersetzen.

Section “InputDevice”
Driver “wacom”
Identifier “stylus”
Option “Device” “/dev/input/wacom” # Change to 
# /dev/input/event
# for USB
Option “Type” “stylus”
Option “USB” “on” #USB ONLY
EndSection

Section “InputDevice”
Driver “wacom”
Identifier “eraser”
Option “Device” “/dev/input/wacom” # Change to 
# /dev/input/event
# for USB
Option “Type” “eraser”
Option “USB” “on” #USB ONLY
EndSection

Section “InputDevice”
Driver “wacom”
Identifier “cursor”
Option “Device” “/dev/input/wacom” # Change to 
# /dev/input/event
# for USB
Option “Type” “cursor”
Option “USB” “on” #USB ONLY
EndSection

4. Ubuntu neustarten. Danach solltet ihr das das Wacom Graphire schon nutzen können. Die Druckempfindlichkeit überprüft ihr, indem ihr ohne mit dem Stift das Zeichenbrett zu berühren den Cursor bewegt. Funktioniert das, fahrt Ihr fort mit Schritt 5 ;-)

5. Jetzt geht es an die Konfiguration von Gimp. Ihr öffnet die Bildbearbeitung anschliessend Datei->Einstellungen. Dort findet ihr einen Punkt Eingabegeräte. Wenn Ihr auf diesen klickt erscheint die Option Erweiterte Eingabegeräte konfigurieren, den Ihr ebenfalls auswählt. Dort fügt ihr die 3 Geräte stylus, wacom und cursor hinzu. Ich empfehle als Modus Bildschirm(Screen). Danach speichert ihr diese Einstellungen und startet Gimp neu.

6. Fleissig rumzeichnen ;-)

Kritik und Anregungen sind immer willkommen – also raus damit!

P.S. kleiner Hinweis: Wenn ihr das Grafiktablett anschliesst, während ubuntu schon läuft müsst Ihr den X-Server neu starten. damit das Tablett funktioniert (Strg+Alt+Backspace).

Internet Explorer unter Ubuntu 6.10 / Linux

Das Projekt IEs4Linux hat ein Skript[2] geschrieben, mit dem man den Internet Explorer 5.0 5.5 und 6 unter Linux zum laufen bekommt.Sinnvoll ist das vorallendingen für Webdesigner, die sich mit den Eigenheiten dieses Browsers rumschlagen müssen, aber kein Windows-Betriebssystem zur Verfügung haben. Benötigt wird neben diesem Skript auch eine möglichst aktuelle Version von Wine[3] und Cabextract[4].

Die Installation ist unter Ubuntu Edgy spielend leicht:

1. Installieren von Wine und Cabextract, dazu öffnet ihr die Konsole und gebt diesen Befehl ein:

sudo apt-get install wine cabextract

2. Jetzt ladet ihr euch das IE4Linux-Skript von [2] herunter, alternativ könnt ihr auch diesen Befehl in der Konsole ausführen:

wget http://www.tatanka.com.br/ies4linux/downloads/ies4linux-latest.tar.gz

3. Die Datei ist nun heruntergeladen, jetzt müsst ihr sie entpacken:

tar zxvf ies4linux-latest.tar.gz

4. In das erstellte Verzeichnis wechseln:

cd ies4linux-*

5. Und das Skript ausführen mit:

./ies4linux

6. Ihr folgt dem Dialog und schon werden die entsprechenden Icons auf dem Desktop abgelegt

Der Internet Explorer 7 (zumindestens die Rendering-Engine) wird ab Version 2.5 unterstützt. Diese ist derzeit jedoch nur als Beta-Release erhältlich.

[1] IE4Linux Homepage
[2] IE4Linux-Skript
[3] Wine auf Wikipedia.de
[4] Cabextract Homepage
[5] Englische Anleitung für IEs4Linux

Gaim Instant Messenger / Pidgin

Gaim ist ein Instant Messenger der einige Protokolle unterstützt unter anderem AIM, ICQ, MSN und Jabber (weitere unter [2]). Darüber hinaus lässt sich Gaim mit vielen Plugins erweitern. So kann man Gaim mit Maus-Gestiken steuern, bestimmte Wörter automatisch ersetzen(Thema:Kinderschutz), den Verlauf zurückverfolgen oder mit dem Psycho-Modus bereits das Chat-Fenster öffnen lassen, bevor der Gegenüber seine Nachricht abgesendet hat. ;-)

Gaim ist insgesamt sehr ressourcensparend. Aber verschiedene spezielle Services von ICQ und Co. sind mit Gaim nicht nutzbar. Gaim ist also eher etwas für praktisch ausgerichtete Leute, die mit ihrem Messenger schreiben wollen und weniger über den Messenger datteln wollen. Dateien versenden funktioniert bei MSN, aber bei ICQ ist dies leider nicht möglich.

Zur Zeit nutze ich Gaim 2.0 beta. Die läuft sehr stabil und man kann sie unter [3] downloaden. Möchte man lieber die ältere Version nutzen, so lässt sich diese unter [4] herunterladen. Unter [5] findet ihr ein paar Plugins. Ein Grossteil ist aber bereits im Programm enthalten und lässt sich über Werkzeuge -> Plugins aktiveren. Gaim ist für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar.

[1] Gaim bei Wikipedia
[3] Gaim 2.0 beta6 Download
[4] Gaim 1.5 Download
[5] Gaim Plugins

Update: Überschrift wurde überarbeitet – Gaim wurde in Pidgin umbenannt.

Update2: Da viele über nach “gaim psycho modus” bei Google suchen und so auf meine Seite kommen, erkläre ich einfach mal kurz wo man ihn aktiviert(Ubuntu 6.10, sollte bei Windows analog funktionieren):

Werkzeuge->Plugins->Psycho-Modus

… das wars ;-)