Review: Incase Hard Shell Case für das Macbook Pro 13"

Motivation und Alternativen

Bei meinem “altem” Macbook Pro 15,4″ lief es mir immer wie Schauer über den Rücken, wenn man es auf dem Tisch verschoben hat und das Quietschen des Gehäuses auf kleinen Steinchen hören musste. Dementsprechend sah dann auch das Case nach einer Weile aus.

Inzwischen habe ich ein Macbook Pro 13″ unibody und habe mich auf verschiedenen Quellen belesen was denn helfen könnte. Die besten Bewertungen in Puncto Hard Cases erhielt das Incase Hardshell Case, dass man in Deutschland wohl nur im Apple-Store für saftige 50 Euro erwerben kann. Weitere alternativen wären hier das Speck SeeThru Satin, das lederüberzogene Macally BookShell2 oder das XGear Shadow.

Montage

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Die Montage ist in 3 Schritten vollzogen und ausreichend bebildert. Erst das Gehäuse UND das Case ordentlich reinigen. Dann das Macbook in das untere Case einführen – zuerst die Rück- dann die Vorderseite. Hier auch gleich prüfen, ob die Klemmen richtig sitzen. Dann einfach das obere Case-Teil aufsetzen. Hierbei darauf achten, dass die Schrift auf der richtigen Seite sitzt. Das Case lässt sich übrigens auch sehr leicht wieder entfernen.

Eindruck

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Das Case macht einen guten Eindruck, wirkt stabil und lässt sich gut anfassen. Das schicke Design des Macbooks hinter einer Plastikschicht zu verstecken ist sicher Geschmackssache. Ich finde es durchaus abwechslungsreich mal mit einer anderen Farbe aufzuwarten. Die Oberfläche scheint kratzern nicht abgeneigt zu sein. Wie empfindlich es ist wird die Zeit zeigen und Kratzer auf diesem Schutzmantel sind sicherlich leichter zu verzeihen, als auf dem Gehäuse des Macbooks.

Durch das zusätzliche Gewicht wirkt der 13 Zöller minimal schwerer. Die Ausmaße des Macbooks erhöhen sich nur um wenige Millimeter und wirken in meinen Augen nicht wesentlich dicker.

Die gummierte Oberfläche ist relativ flexibel und sorgt für einen guten Halt auf allen Oberflächen – kann aber wohl auch zu Problemen mit einem Sleeve oder einer Tasche führen, da das Macbook eventuell nicht mehr passt oder an beide Oberflächen quasi aneinander kleben.

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Die Passgenauigkeit ist nahezu perfekt. Schmutz wird hier wohl nicht in die Ritzen kommen. Hat man bereits ein Moshi Palmguard (auf Bigger.cc mehr dazu) passt es leider nicht ganz so super. Hier sollte man zuerst das Case anbringen und anschliessend die Folie aufkleben. Die kleine Erhebung an der Seite fällt nur beim genauen hinsehen auf.

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In der aktuellen Version lässt sich der Screen im gewohnten Winkel, also ohne Einschränkungen, zurückklappen. Ausserdem steigt die CPU- und Gehäusetemperatur nicht merklich an (maximal 2 Grad).

Vergleich mit Macally und Speck SeeThru

Einen direkten Vergleich kann ich leider nicht anbieten. Im Geschäft konnte ich aber diese beiden Cases betrachten und anfühlen.

Das Macally fühlt sich sehr wertig, ist etwas dicker und weicher als die Modelle von Speck und Incase. Hier erwarte ich eine Erwärmung des Macbooks um mehrere Grad, da das Kühlsystem in diesem Schutzgehäuse wahrscheinlich nicht ordentlich arbeiten kann. Leider habe ich zur Temperaturentwicklung keine näheren Tests gefunden.

Das SeeThru Satin kommt dem Incase relativ nahe. Wirkt aber einen Tick weniger wertig. Genaueres hierzu kann man aber nur nach einem ausführlichen Test sagen.

Fazit

Hard Cases auf einem Macbook Unibody zu montieren ist für viele sicherlich blasphemisch. Für alle anderen kann ich das Incase Hardshell Case grundsätzlich empfehlen. Besonders die Gummibeschichtung, die zusätzlichen Halt gibt, als auch der effektive Kratzschutz sind die stärksten Argumente für die Anschaffung dieses Cases.

Update: Ich gebe mein Incase kostengünstig ab! Anfragen einfach per Mail ;-)

Erfahrungsbericht FLIP4NEW.de

Prolog

Als Spielekind habe ich mich nach einem Jahr dazu entschieden mein Macbook Pro 15,4″ 4.1 zu verkaufen und mir doch ein kleineres Exemplar zuzulegen. Nicht weil ich mit dem MBP unzufrieden war – ganz im Gegenteil – aber etwas mehr Akkulaufzeit und etwas kompaktere Maße reizten mich durchaus. Gleichzeitig wäre ein happiger Protection Plan von Apple für weitere 2 Jahre nötig.

Bis auf das Glossy-Display reizte mich das Macbook Pro 13″. Kompakt, ordentliche Laufzeit und leistungstechnisch auf dem Niveau meines “alten” MacBook Pro’s. Als nächstes also die Überlegung, wie ich mein das 15″ loswerde und wo ich das 13″ günstig bekomme. Probleme, die sich für mich hier ergeben haben sind:

  • Stress beim Verkauf des Macbook. Ebay ist für mich nur die Notlösung
  • Zeitlicher Abstand zwischen Verkauf des 15″ bis zum Kauf des 13″ beim Händler meiner Wahl

Während meiner Überlegungen stiess ich dann über Twitter auf Flip4new.

Was ist Flip4new.de

Flip4new ist ein Startup-Unternehmen. Das Geschäftsidee ist leicht erklärt: Man gibt sein Altgerät in Zahlung und kann zeitgleich ein Neues auswählen und bekommt es sofort zugesendet.

Im Detail bedeutet das:

  • Sein “Altgerät” auf der Webseite auswählen und den Fragebogen dazu ausfüllen. Hier wird beschrieben, wie der Zustand des Gerätes ist. Anschliessend wird das Gerät bewertet.
  • Der vorher ermittelte Wert wird beim Kauf eines neuen Gerätes gutgeschrieben.
  • Der zur Zeit bevorzugte Weg ist die Zahlung per Kreditkarte. Vorteil hier: Das Gerät wird sofort zugeschickt – wird also zeitnah ankommen (Versand aus Frankfurt am Main). Nachteil: Die Kreditkarte wird bis zur endgültigen Bewertung mit dem vollen Betrag belastet.
  • Gleichzeitig soll man sein Gerät zuschicken. Dazu enthält man einen Barcode zum kostenlosen Versand. Hier gilt eine Frist von 5 Tagen.
  • Ist euer Gerät bei Flip4new angekommen wird es auf eure Angaben hin geprüft – Flunkern bringt also nichts – und der Betrag gegebenfalls korrigiert.
  • Ist man mit dem endgültigen Betrag nicht einverstanden, kann man natürlich auch den Tausch rückgängig machen

Genaueres kann man im FAQ erfahren.

Persönliche Erfahrung

Vorab: Über bestimmte Dinge wie Preise usw. werde ich keine Angaben machen – da die Bewertung von Geräten immer eine individuelle ist. Deshalb einfach bei Flip4new nachfragen.

Ein Kauf wäre für mich wegen des oben genannten Verfahrens nicht in Frage gekommen. Zum Einen, da ich keine Kreditkarte besitze (alternativ ist auch die Vorrauszahlung per Überweisung möglich), zum Anderen, weil mir der Ablauf als zu unsicher anmutete. Bei Amazon würde man soetwas warscheinlich sofort machen – bei einem Startup ist da immer etwas Vorsicht geboten.

Allerdings hat mich schon gereizt, was für einen Preis ich hier für mein MBP erwarten könnte. Ich wählte nicht den Kontakt über die Webseite, sondern die direkte Kommunikation per Mail. Das Angebot klang für mich gut und lag in meinen Erwartungen. Man muss dazu sagen, dass man dem Unternehmen auch eine Gewinnspanne zugestehen muss. Man wird also eventuelle bei Ebay und Co. sicher bessere Ergebnisse erzielen können.

Als ich mich über das Unternehmen informierte sah ich, dass die GmbH bei Frankfurt am Main liegt. Aufgrund eines länger geplanten Termins war ich ohnehin am Wochenende dort unterwegs. Ein persönlicher Tausch lag also nahe. Ausserdem blieb mir so die Möglichkeit ein paar persönliche Fragen zum Geschäftsprinzip und Co. loszuwerden. Wunderbar!

Über das Treffen gibt es nicht viel zu sagen. Insgesamt sehr angenehm – das MacBook Pro 13″ habe ich natürlich vorher geprüft um sicher zu gehen. Danach enstand noch eine nette Unterhaltung über das Unternehmen. Ich hatte einiges an Feedback, dass dankend angenommen wurde. Man merkte, dass das Unternehmen jung ist und sich noch entwickeln muss. Potential ist definitiv da und ich finde solche Geschäftsmodelle durchaus unterstützenswert.

Bewertung

Viele negative Aspekte die ich im Gespräch angebracht habe werden wohl in nächster Zeit gefixt. Beispielsweise wird im Moment unter Hochdruck daran gearbeitet, die Webseite komplett zu erneuern.

Auch der Bewertungsprozess der Geräte hat noch an Verbesserungsmöglichkeiten. Hier wäre das Einsenden von Bildern durch den Kunden durchaus lohnenswert für beide Seiten. Zum Einen kann Flip4new genauer beurteilen, wie der Zustand des Gerätes ist.

Positiv ist auf jeden Fall die zeitnahe Beantwortung von Mails und der persönliche Kontakt zu werten. Zumindestens mein Angebot von Flip4new kann ich als gut bezeichnen.

Insgesamt kann ich den den Shop weiterempfehlen. Jeder muss hier seine eigenen Erfahrungen machen.

Bei Fragen hinterlasst einfach einen Kommentar.

rubiTrack in Version 1.5 erschienen

Ihr habt sicher schon die tollen Grafiken von meinen Lauferfolgen gesehen. Erstellt wurden diese von rubiTrack. Meiner Meinung nach ist es das beste Tool mit dem man seine Fortschritte in verschiedenen Sportarten dokumentieren und auswerten kann. Das Projekt ist noch relativ jung, aber es entwickelt sich sehr schnell und man kann beispielsweise über das Forum Feature-Wünsche äussern.

Einen Haken hat die ganze Sache allerdings: Das Programm ist nicht kostenlos. Insgesamt muss man für das Tool 29 € (+ MwSt) blechen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, vorallem wenn man vorhat etwas ambitionierter Laufen zu gehen und eine GPS-Uhr besitzt (Ohne wäre das Ganze relativ witzlos). Wer sich nicht sicher ist, ob ihm das Programm wirklich soviel wert ist, kann die voll funktionsfähige Demo ausprobieren.

Man muss aber auch dazu sagen, dass rubiTrack nicht dafür geeignet ist, Strecken zu planen oder zu vermessen. Dafür eignet sich die kostenlose alternative Trailrunner – die zwar sehr umfangreich ist, für mich aber zu unübersichtlich und weniger intuitiv ist.

Die Version 1.5 bringt einige Neuerungen. Das interessanteste Feature ist für mich, dass die Übersicht nun nicht nur über die zurückgelegte Strecke skaliert wird, sondern auch die Möglichkeit besteht, sie über die Zeit anzeigen zu lassen.

Viel Spass beim Testen

Ascii-Art-Tools für Alle

Es gibt verschiedene kostenlose Möglichkeiten normale Bilder als reinen Text darzustellen. Die Ergebnisse fallen sehr unterschiedlich aus, deshalb stelle ich hier verschiedene Tools und Möglichkeiten vor Bilder in Ascii oder HTML-Code umzuwandeln.

Wer sich unter ASCII-Art nichts darunter vorstellen kann – hier ein Bild von meiner Freundin – wer den Namen erraten kann kriegt 100 Punkte ;-)

Selbstgemachte Ascii-Codes

Die genaueste aber auch umständlichste Möglichkeit ist es das ganze per Photoshop, Gimp oder ähnlichen Programmen zu erstellen. Hier sei beispielsweise das Tutorial im Pixelgalerieblog für Photoshop genannt.

Für Gimp gibt es verschiedene Skripte – man kann aber auch einfach das Bild öffnen und als Ascii-Art speichern.

gimp_save_as_ascii.png

Bilder als Ascii speichern unter Gimp

Vorraussetzung ist hier aber das Vorhandensein der aalib des AA-Projekts. Diese Library ist übrigens sehr vielseitig nutzbar, z.B. können mit ihr sogar Videos in Ascii schauen, beispielsweise mit dem Mplayer. Auch für eigene Programmierversuche ist sie gut geeignet.

Online-Tools

Wer es lieber schneller haben will kann Online-Dienste wie Text-Image.comTextorizer 2AsciiArtist oder Ascii2Go nutzen. In puncto Funktionsumfang sind alle mehr oder minder gleichwertig. Hier empfiehlt sich, die verschiedenen Services einfach mal auszutesten.

Weitere Ascii-Angebote

  • Für Photo Booth und iChat kann man ein Effektpaket herunterladen, das Ascii-Code-Effekte beinhaltet.
  • WordPress-Themes gibt es hier, hier und hier – habe sie aber nicht getestet
  • Toogle ist eine Textversion von Googles Bildersuche
  • Im Wiki auf Ubuntuusers.de gibt es eine gute Zusammenfassung von Tools für Linux

Ähnliche Artikel in anderen Blogs

[1] gimp.nedso.org über ein Effektpaket für iChat und Photo Booth.
[2] Webstyle-Blogeintrag über Textorizer 2
[3] PHPBlogger.net über Ascii-Wordpress-Themes

Mein Macbook Pro ist da!

Habe letzte Woche mein neues Macbook Pro erstanden. Es ist nicht die neue Variante mit Glossy-Display (die ich ohnehin nicht so sehr mag), sondern die von Anfang 2008. Genauer hat er folgende Spezifikationen:

15,4“ TFT-Bildschirm mit 1440×900 Auflösung, mattes Display
2,4GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3MB L2 Cache
800MHz Frontside-Bus
2GB (Zwei SO-DIMM) 667MHz DDR2 SDRAM (PC2-5300)
200GB Serial ATA Laufwerk mit 5400U/min
DL-SuperDrive Laufwerk mit Einzug (DVD+R DL/DVD±RW/CD-RW)
NVIDIA GeForce 8600M GT mit 256MB GDDR3 Speicher

Das Gerät habe ich “refurbished” erstanden, wobei es sich scheinbar um ein quasi-Neugerät handelt. Es hat lediglich eine Laufzeit von weniger als einem Tag (Ausgelesen durch von der S.M.A.R.T Eigenschaft HOURS-ON-POWER) und weist keinerlei Gebrauchsspuren auf. Dafür habe ich aber einiges an Geld gespart. Werde das Gerät in den nächsten Tagen genauer auschecken und dann natürlich Bericht erstatten. 

Übrigens: Wer sich wundert, dass zur Zeit so wenig neue Beiträge auf Lundner.com zu finden sind: Die Studienzeit hat wieder angefangen + Job. Das bedeutet für mich seeeehr viel Stress und wenig Zeit.