Na gut zweimal bin ich schon gelaufen (1x 2,5km und 1x 6km) aber offiziell beginnt heute Tag. Aber warum gleich Marathon?
Ich bin die letzten Jahre doch immer mehr eine Couch-Potato geworden. Zum Einen verletzungsbedingt (Achillessehnenriss 2007, Schultereckgelenksprengung 2008 – beides beim Fussball
), aber auch durch wenig Zeit und den inneren Schweinehund veranlasst habe ich sportlich nicht viel geleistet. Einmal pro Woche Fussballspielen ist eben im Verhältnis zu meinem früheren Sportpensum eher lächerlich.Auch hat mich Olis “Projekt Strandfigur” irgendwie motiviert, doch wieder die Zeit zu finden mal meinen Arsch hochzubekommen.
Aber ohne passende Ausrüstung geht bei mir grundsätzlich gar nichts. Also ein paar neue Schuhe (Adidas Response Control 7) und die Garmin Forerunner 305 (Ein ausführlicher Test folgt) gekauft.
Die Schuhe erwiesen sich bei meinen beiden Läufen bisher als wahre Schmuckstücke. Früher wusste ich diese Art von Schuhen nicht zu schätzen und bin mit meinen Hallenfussballschuhen losgerannt. Dass die Füsse nach einem 10 km Lauf schmerzten wie die Hölle hielt ich für normal. Aber naja so sind Fussballer halt.
Die Adidas hingegen zeigen mir, dass es auch anders geht. Bevor mir die Füsse wehtun, versagt eher meine Kondition. Auf die Garmin Forerunner 305 werde ich zwar in einem späteren Artikel noch genau eingehen, aber soviel sei zu ihr gesagt: Für die Vorbereitung auf einen Marathon ist sie für mich einfach unersetzbar.
Für mich ist es sehr wichtig genau über den Stand der Fitness informiert zu sein. Ich will meine Leistungen verbessern (manchmal auch zu engagiert), aber um diese Leistungen zu messen benötigt man eben ein Werkzeug. Die Garmin bietet einen GPS-Empfänger, Pulsmesser einen virtuellen Trainer und vieles mehr was meinen Ehrgeiz unterstützt und mein inneres Spielekind natürlich erfreut. Gleichzeitig hält es mich aber gerade durch die Pulsmessung auch im Zaum. So sind eben doch nur bestimmte Pulsbereiche im Training sinnvoll.
Das beantwortet alles warscheinlich noch nicht die Antwort, warum es denn ein Marathon sein soll. Ich glaube ein Marathon ist das, was meinem Ehrgeiz entspricht, es ist ein klares Ziel, ich würde an meine frühere sportliche Leistungsfähigkeit anknüpfen und ich verliere Einiges an Kilos und werde wirklich fit.
An welchem Marathon ich nun genau teilnehmen werde, kann ich noch nicht sagen. Angepeilt war zuerst die Rostocker Marathon Nacht, aber der 1.8 ist leider schon verplant mit dem Besuch des W:O:A und ausserdem kann ich natürlich noch nicht sagen, ob die Zeit für eine ausgiebige Vorbereitung reichen würde. Ein Halbmarathon wäre es aber auf jeden Fall geworden. Am warscheinlichsten ist nun, dass ich den Hamburg-Marathon am 25. April 2010 anpeile. Mal schauen…
Meine Pläne und Ziele für die erste Woche sehen wie folgt aus:
- Umstellung der Ernährung auf kohlenhydratarme Nahrung beginnen.
- Montag: 7,84 km – Lauf in langsamen Tempo mit Pausen, dabei den Garmin Forerunner testen
- Mittwoch: mind. 3 km – Lauf in mässigem Tempo ohne Pause
- Freitag: 5 km – Lauf mit langsamen Tempo
- Sonntag: 10 km Lauf in langsamen Tempo ?
- Alle anderen Tage dienen zur Regeneration
- 1,5 kg Gewichtsreduktion (Momentangewicht 92,7 kg)
- Mich belesen
Das wäre natürlich ein enormes Pensum und ist im Grunde auch sehr optimistisch. Wichtig ist hierbei, das ich mich Wohl fühle – ist das nicht der Fall wird eben das Pensum verringert und/oder der Plan abgeändert. Gerade am Anfang ist das eben schwer einzuschätzen. Das werdet ihr in der wöchentlichen Zusammenfassung sehen, in der ich meine Leistungen aufarbeiten werde.
Heute gehts gegen 18 Uhr los, dass heisst “Mittag” (Putenbrust mit Bohnen) gibts 2 Stunden vorher, also um 16 Uhr. Um den Nachbrenneffekt zu nutzen gibt es Essen etwas später
Ach ja und als Beweis, dass ich wirklich mal sportlich war
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Hast dir ja gleich was vorgenommen. Respekt. Kannst du mir die Garmin mal zeigen? Ich überlege ja auch noch hin und her …
Ich bring ihn nächste Woche mal mit – ich bin jetzt schon ziemlich begeistert und dabei bin ich gerademal einkaufen gegangen damit