Es sieht gut aus

Wiedermal verlief der Tag fast komplett schmerzfrei. Als ich das Vacoped abends etwas lockerte kam mir die Idee das ganze mal genauer anzuschauen … also tastete ich ganz leicht (eigentlich habe ich nur über die haut gestrichen) den Achillessehnenbereich ab. Und sie war immerhin noch da ;-) . Ich habe auch keine Stelle gesehen an der die Sehne nicht durchgängig war. *thumbs up*

Vacoped ist gut

Der ganze Tag war richtig schön schmerzfrei. Wenn es mal etwas gedrückt hat dann einfach ma etwas lockerer gemacht. Auch beim Aufstehen tat es kaum weh wenn das Blut ins Bein läft. Sogar ein Waschgang des Beines war drin (hab das Bein aber nicht aus der Schuhform herausgenommen ;-) ). Der Schlaf war auch sehr angenehm.

Pimp my Gips

Nachdem ich 6:30 aufgestanden bin ging es um 7 los Richtung Stralsund in das Klinikum am Sund. Endlich war es soweit – ich bekam den neuen Schuh (nach 3 Stunden warten!!!). Fuss wurde hochgelegt, Gips aufgeschnitten und versucht das Bein aus diesem verdammten Gips rauszuziehen. Natürlich war der Gips genau an der Stelle verengt, an der die Achillessehne lag. Ein etwas höherer Kraftaufwand war nötig den Fuss also herauszubekommen. Eines der widerlichsten Gefühle die ich je hatte. Das wurde dann auch nicht besser nachdem mein Bein dann da so rumlag – wabbelig beschreibt es glaube ich ganz gut. Bewegen durfte ich den Fuss ohnehin nicht. Aber schon 5 Minuten später hatte ich den Vacoped-Schuh an.Zwar doppelt so klobig wie der Gips, aber verdammt bequem. ;-) Von Anfang an fühlte sich der Schuh besser an als dieser bekloppte Gips. Den Fuss konnte ich endlich unterstützend zu den Krücken aufsetzen, was die ganze Sache sehr erleichterte. Die ersten 2-3 Stunden waren natürlich kleine Schmerzen vorhanden, da der Fuss ja nun in einer etwas anderen Form lag und der Winkel nun nur noch 30 Grad beträgt. Nachdem ich den Termin in Stralsund erledigt hatte gings nach Barth zum Arzt. Dort konnte ich einige Fragen stellen -die mir wichtig waren, beispielsweise wie lange es dauern wird, bis man feststellt, ob die Sehne zusammenwächst oder nicht (das ist noch nicht klar). Das Ergebnis wird wohl bei einer Sonographie am 12.2. herauskommen – Ich bin gespannt. Er meinte aber die Chancen seien relativ gut, dass es alles nach Plan verläft. Den Abend liess ich dann ruhig angehen, Ein bisschen den Fuss zum Abend hin ruhen lassen, da ich auch schon ziemlich müde war. Und es war die beste Nacht seit dem 20.01.! Ich hab von 23:30 bis 9:30 durchgeschlafen (kurz mal aufgewacht, aber das hab ich normalerweise immer). Jetzt wusste ich wieder wie sich erholsamer Schlaf anfühlt. Ich war ziemlich gespannt wie sich das in naher Zukunft weiter entwickeln würde mit diesem Schuh.

Time to say Goodbye

Vorraussichtlich letzter Tag mit meinem Gips. Eine grosse Freundschaft war es nun wirklich – vorallendingen zum Schluss. Er drückte an allen möglichen Stellen und machte das Schlafen unmöglich. An diesem Tag hatte ich aber trotz dessen relativ viel Bewegung, dass tat dem Fuss wohl auch gut, zumindestens liessen die Schmerzen beim Aufstehen nach, nichtsdestotrotz war die Nacht nicht so der Brenner. Die Sehne schmerzte etwas und um halb 7 war Aufstehen angesagt.

Ein Tag ohne Drogen

Fast ein Tag zu Feiern ;-) . Mein erster Tag seit dem Sturz am 23.01. ohne Schmerztablette, selbst die Nacht habe ich überstanden. Das heisst wohl nicht, dass ich schmerzfrei war. Ganz im Gegenteil. Aufstehen mag ich gar nicht weil das ins Bein schiessende Blut mir jeglichen Elan nahm mich zu bewegen. Leider dachte ich, dass mein Zustand an diesem Tag besser wäre und ich mit zu meiner Freundin nach Greifswald fahren könnte um ihren Theaterauftritt anschauen zu können. Das klappte leider nicht und tut mir auch Leid. Das hat die Laune natürlich sehr gedrückt. Da konnte mich nur der frisch aus Rostock eingetroffene Rechner aufmuntern :-P . (Nochmal dickes Danke an meine Eltern, dass sie mir so helfen). Leider hab ich keine Boxen um Musik zu hören. Aber da ich sowieso für meine GBWL II Prüfung lernen muss werd ich darauf wohl sowieso verzichten müssen. Ziemliche Gedanken mache ich mir über den Arzttermin am Montag. Bin gespannt was sich ergeben wird. Bei einer Operation kann ich die Prüfung sowieso knicken. Aber ich hoffe nicht, dass es soweit kommt. Mit meinem Schlaf war ich heute relativ zufrieden. Durchgängig konnte ich von ca. 2:00 bis 6:30 schlafen. Danach von 8:00 bis 10:00 Uhr – Muss reichen, ausserdem hab ich dann auch was vom Tag (lernen :-/ ).

Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen

Dieser Tag war ziemlich durch Schmerzen geprägt. Bei ruhiger Lage des Fusses machte sich das kaum bemerkbar, jedoch floss das Blut beim Aufstehen extrem in das Bein, was zu sehr starken Schmerzen führte. Die Nacht über hielten diese Schmerzen an, was dazu führte, dass ich kaum schlafen konnte, erst in den Morgenstunden konnte ich dann einige Stunden schlafen.

Bluuut im Fuuuuss(AUA!)

Das Unwohlsein bezüglich des Gipses steigerte sich weiter. Ich konnte jedoch auch nicht lokalisieren, ob der Schmerz vom Heilungsprozess oder vom Gips ausging. Das Highlight des Tages war mein Nasenbluten. Bedingt durch die Thrombosespritzen, die ich mir täglich verabreichen musste gerinnt das Blut schlechter. Die Folge war eine ware Blutflut – ässerst unangenehm und nervend. Probleme beim Einschlafen waren die Folge.

Scheiss Gips

Der Tag war aushaltbar, über den Tag musste ich keine Tabletten zur Schmerzstillung nehmen. Der Gips scheint jedoch ein unangenehmes Tragegefühl zu entwickeln, was glaube ich vorallem im geringen Spielraum der Wade begründet liegt. Trotzdessen war mein Schlaf relativ gut.

Meine Unfähigkeit zu Humpeln

Der Tag konnte gar nicht besser beginnen. Um ca. 13 Uhr stürzte ich. “Glücklicherweise” bremste ich den Sturz mit meinem verletzten Fuss ab. Die Folge war natürlich extremster Schmerz, der sich nach einer Stunde wieder auf das Niveau des 21.01. einpegelte. Zum Glück hatte ich meinen kleinen Freund die Schmerztablette griffbereit, die mir das Verleben des restlichen Tages und vorallendingen der Nacht um einiges erleichterte.

Besuch beim Arzt

An diesem Tag sollte ich mich bei meinem Arzt in Barth vorstellen. Viel untersucht wurde nicht. Ich sollte lediglich am kommenden Montag nach Stralsund zur Untersuchung der Sehnenlage. Dort sollte dann auch entschieden werden, ob ich einen Gehschuh bekomme, oder ob doch eine Operation notwendig sei. Danach sollte ich mit den Ergebnissen wieder nach Barth.Schmerztechnisch ging es mir recht gut. Ich konnte ohne Schmerztabletten den Tag ruhig verleben und brauchte selbst zum Einschlafen keine.